1. Die Zeitleisten

    Die obere Zeitleiste bezieht sich auf die Geschichte der Alten und Neuen Klaus.

    Die untere Zeitleiste bezieht sich auf die Geschichte des jüdischen Hamburgs.

    1. Das älteste Hamburger Lehrhaus entsteht
    2. Das Lehrhaus wird für vier Klausner ausgestattet.
    3. Wirtschaftlicher Konkurs des alten Lehrhauses.
    4. Alte Klaus wird neu errichtet
    5. Neue Klaus wird gebaut und eingeweiht
    6. Das Kapital wird bei der Synagogengemeinde angelegt
    7. Vereinigung der Alten und Neuen Klaus
  2. 19. Jahrhundert

    1. Vereinigte Alte und Neue Klaus durch Feuer zerstört
    2. Alte und Neue Klaus wird neu eröffnet
    3. Gründung eines jüdischen Jugend-Lernvereins
    4. Gemeinde als gemeinnützige Vereinigung anerkannt
    5. Gemeinde erwirbt Friedhofsgelände in Langenfelde
  3. Frühes 20. Jahrhundert

    1. Gemeinde beschließt Umzug in den Grindel
    2. Rabbi Dr. Selig Pinchas Bamberger lehrt in Synagoge
    3. Koscherer Schlachterladen in der Rutschbahn 11
    4. Grundbucheintrag
    5. Kauf des Grundstücks Rutschbahn 11
    6. Semmy Engel mit Synagogen-Bau beauftragt
    7. Weitere Rabbis in der Gemeinde
    8. Einweihung der Synagoge
    9. Erweiterung um einen zweiten Lehrsaal
    10. Dr. Samuel Spitzer wird Oberrabbiner der DIG
    11. Rabbi Jaffé kommt aus Russland
    12. Gebäude in der Peterstraße 17a wird verkauft
    13. Erwerb des Vorderhauses Rutschbahn 11
    14. Jacob Flörscheim wird 1. Vorsitzender
    15. Aron Auerbach wird 1. Vorsitzender
  4. Nationalsozialismus

    1. Joseph Rendsburg wird 1. Vorsitzender
    2. Oberrabbiner Dr. Samuel Spitzer stirbt
    3. Dr. Pinchas Bamberger stirbt
    4. Aufnahme einer zusätzlichen Hypothek
    5. Joseph Carlebach übernimmt
    6. Vorstand der Gemeinde schlägt Auswanderung vor
    7. Synagoge im Rahmen der Novemberpogrome teilweise zerstört
    8. Vertrag über den Verkauf der Synagoge
    9. Genehmigung des Verkaufs durch Reichsstatthalter
    10. Grundbucheintrag Christensen/Knudsen GbR
    11. Befehl zur Beseitigung von »Ruinen jüdischer Kultusvereine«
    12. Antwort der GeStaPo-Leitstelle Hamburg
    13. Überlassungsvertrag zwischen Knudsen und Christensen
    14. Klage gegen Christensen
    15. Alte und Neue Klaus wird zwangseingegliedert
    16. Synagoge weist nur geringe Schäden auf
  5. Nachkriegszeit

    1. Gerichtsverhandlung über die Zerstörung und Schändung der Synagoge in der Reichspogromnacht.
    2. Unternehmen Rutschbahn 11 wird blockiert
    3. Hans Link als Treuhänder eingesetzt
    4. Rückerstattungssache läuft
    5. Zwangsverwaltung angeordnet wegen Zinsrückstand
    6. Verhandlung läuft
    7. Beschluss zur Zurückerstattung der Rutschbahn 11
    8. Jewish Trust Corporation soll Grundstück bekommen
    9. Jewish Trust Corporation plant Verkauf
    10. Grundstück in Privatbesitz
  1. Vor dem 19. Jahrhundert

    1. Die Hamburger Börse wird eröffnet.
    2. Übersiedlung erster sephardischer Juden nach Hamburg
    3. Gründung der Deutsch-Israelitischen Gemeinde
    4. Der Jüdische Friedhof Altona wird angelegt.
    5. Rund 125 sephardische Juden leben in Hamburg
    6. Hamburg ist die größte Stadt Deutschlands.
    7. Aschkenasische Juden nachweisbar
    8. Flucht Altonaer Juden nach Hamburg
    9. Gründung der Portugiesisch-jüdischen Gemeinde
    10. Juden die private Religionsausübung erlaubt
    11. Portugiesisch-jüdische Gemeinde heißt »Bet Israel«
    12. Gründung der Synagoge im Neuen Steinweg
    13. Rund 600 Sepharden leben in Hamburg
    14. Vereinigung der Gemeinden von Hamburg, Altona und Wandsbek
    15. Aschkenasische Juden vom Protektorat befreit.
    16. Die erste deutsche Oper eröffnet am Gänsemarkt.
    17. Wandsbeker Juden in Hamburg nachweisbar
    18. Hohe jährliche Abgaben für Juden
    19. Kaiserlicher Erlass
    20. Einrichtung einer innerstädtischen Begräbnisstätte am Grindel
    21. Antijüdische Tumulte in der Bevölkerung
    22. 39 Schulen für deutsche Juden in Hamburg
    23. 858 aschkenasische Steuerzahler in Hamburg
    24. Hamburger Amulettenstreit zwischen den Rabbinern Emden und Eybeschütz
    25. Die Hamburgische Entreprise (Nationaltheater) wird am Gänsemarkt eröffnet.
    26. Erste Schule für arme jüdische Knaben in Hamburg
    27. Erste Schule für arme jüdische Mädchen in Hamburg
  2. 19. Jahrhundert

    1. 7.000 Juden leben in Hamburg
    2. Eröffnung der »Israelitischen Armenschule der Talmud«
    3. Beginn der französischen Besatzung Hamburgs
    4. Juden beteiligten sich an Maßnahmen gegen Napoleon
    5. Belagerung durch den russischen General Bennigsen.
    6. Hamburg tritt dem Deutschen Bund bei.
    7. Antijüdische Tumulte in der Bevölkerung
    8. Im Großen Brand wird mehr als ein Viertel des damaligen Stadtgebietes zerstört.
    9. Volksversammlung für politische Gleichberechtigung
    10. Politische Gleichberechtigung per Gesetz
    11. Talmud Tora Schule hat 230 Schüler
    12. Neubau der Talmud Tora Schule in den Kohlhöfen
    13. Erste gewählte Bürgerschaft tritt zusammen
    14. Hamburger Verfassung sichert Juden Gleichstellung
    15. Hamburger Torsperre wird aufgehoben
    16. Wegfall der Zölle zu den Stadtnahen Gebieten
    17. Hamburg wird Mitglied des Norddeutschen Bundes.
    18. Talmud Tore Schule hat 368 Schüler
    19. Talmud Tora Schule als höhere Bürgerschule
    20. 4,1% der Hamburger Bevölkerung sind Juden
    21. Erster politisch organisierter Antisemitismus
    22. erste genehmigte antisemitsche Versammlung
    23. Die erste jüdische Zeitung Hamburgs erscheint
    24. Choleraepidemie mit über 8.000 Toten
    25. Antisemitscher Wahlverein erhält 8014 Wählerstimmen
    26. Gründung des Central-Vereins
    27. Gründung israelitischer höherer Mädchenschule
    28. Es leben 16.672 Juden in Hamburg
    29. Einweihung der Neuen Dammtor Synagoge
    30. Umzug der Israelitischen Höheren Mädchenschule
  3. Frühes 20. Jahrhundert

    1. Grundsteinlegung Logenheim der Henry-Jones-Loge
    2. Fertigstellung der Hauptsynagoge am Bornplatz
    3. Synagoge beantragt Zulassung als jüdischer Kultusverband
    4. Erster Zinonistenkongress in Hamburg
    5. Grindelfriedhof wird geschlossen
    6. Einwohnerzahl Hamburg verdreifacht sich
    7. Moritz M. Warburg stirbt
    8. Einweihung der neuen Talmud-Tora-Schule
    9. Dammtor Synagoge als Verein anerkannt
    10. jüdische Männer zur Kriegsteilnahme aufgerufen
    11. Ausbruch des 1. Weltkrieges
    12. Die Judenstatistik
    13. Novemberrevolution
    14. Ende des 1. Weltkrieges
    15. Gründung der Universität Hamburg
    16. DIG ruft Gläubige zur Vorsicht auf
    17. Joseph Carlebach wird Rektor
    18. Verbot der NSDAP
    19. Dr. Paul Holzer wird Rabbiner
    20. Aufhebung des NSDAP Verbots
    21. Zahl der Juden in Hamburgs erreicht Höhepunkt
    22. Gründung einer neuen NSDAP-Ortsgruppe
    23. Wiedereröffnung der Dammtor Synagoge
    24. DIG gibt 30% des Etats für Schulwesen aus
    25. Jude wird Rektor einer deutschen Universität
    26. Dr. Italiener wird Rabbiner
    27. Immer häufiger nächtliche Überfälle auf Juden
    28. DIG berät über Abwehr gegen Antisemitismus
    29. Grundsteinlegung für den Tempel Oberstraße
    30. Einweihung des Tempels Oberstraße
    31. DIG warnt vor Zusammenstößen mit Antisemiten
    32. Pressebericht gegen antisemitsche Vorurteile
    33. NSDAP stärkste Partei in Bürgerschaft
  4. Nationalsozialismus

    1. Es leben rund 17.000 Juden in Hamburg
    2. Ernennung von Adolf Hitler zum Reichskanzler
    3. Fackelzug der Nationalsozialisten durch Hamburg
    4. Reichstagswahl – Hakenkreuze im Grindelviertel
    5. Nationalsozialisten im Hamburger Senat
    6. Erste Boykotte jüdischer Geschäfte
    7. Missliebige jüdische Beamte können aus dem öffentlich Dienst entfernt werden.
    8. ca. 500.000 Juden (0,77%) leben in Deutschland
    9. Nationalsozialist Tügel wird Bischof
    10. Gründung des Jüdischen Kulturbunds
    11. Einweihung der Esnoga der Portugiesisch-jüdischen Gemeinde
    12. Entfernung von Inschrift und Davidstern gefordert
    13. Laut Polizei keine Handhabe für Entfernung
    14. Nürnberger Gesetze treten in Kraft
    15. Amtseinführung von Joseph Carlebach
    16. Centralverein wird umbenannt
    17. Im Zeitraum von 1933 bis 1937 sind ca. 5.000 Juden aus Hamburg ins Ausland emigiriert.
    18. Aufhebung des Grindelfriedhofs
    19. Zwangsgründung des Jüdischen Religionsverbandes
    20. Eröffnung des Jüdischen Gemeinschaftshauses in der Hartungstraße.
    21. Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden
    22. Abschiebung und Ausbürgerung polnischer Juden
    23. Tempel Oberstraße stark beschädigt
    24. Verhaftung von Dr. Paul Holzer
    25. Brandanschläge und Schändung der Bornplatzsynagoge
    26. Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben
    27. Der erste Transport mit jüdischen Kindern trifft in England ein.
    28. Verordnung über den Einsatz des jüdischen Vermögens
    29. Jüdische Handwerksbetriebe werden geschlossen
    30. Dr. Italiener emigriert nach England
    31. Der Centralverein wird zwangsweise aufgelöst
    32. DIG zum Grundstücksverkauf gezwungen
    33. Dammtor Synagoge wird instand gesetzt
    34. Die Mädchenschule an der Carolinenstraße wird geschlossen.
    35. Synagoge am Bornplatz wird abgebrochen
    36. Die Talmud Tora Schule muss ihren Namen aufgeben und wird umbenannt.
    37. Auflösung von Hausgemeinschaften zwischen Juden und Nichtjuden
    38. Vertrag zwischen Religionsverband und portugiesisch-jüdischer Gemeinde
    39. Letzte Bestattung auf dem Friedhof Langenfelde
    40. Grundstück und Gebäude des Tempels Oberstraße vergütert
    41. Juden müssen einen gelben Stern zur Zwangskennzeichnung tragen
    42. Beginn der Deportationen Hamburger Juden
    43. Joseph Carlebach wird deportiert
    44. Jüdischer Religionsverband wird in RVJD integriert
    45. Friedhof Altona wird verkauft
    46. Zwangseingliederung des Tempelverbandes
    47. Die Nazis beschließen die Ausrottung der europäischen Juden.
    48. Oberrabbiner Joseph Carlebach stirbt
    49. Unterricht für jüdische Schüler verboten
    50. Zerstörung der Dammtor Synagoge
    51. Auflösung der Gemeinde Dammtor
    52. Luftangriffe auf Hamburg mit ca. 35.000 Toten und 125.000 Verletzten.
    53. Dr. Paul Holzer kehrt zurück
    54. Die Jüdische Gemeinde Hamburg wird neu gegründet.
    55. Ende der Nazi-Herrschaft
  5. Nachrkiegszeit

    1. Gründung der Bundesrepublik Deutschland
    2. Ausbau des Tempelgebäudes Oberstraße
    3. Deutsche Behörden für Rückerstattungsverfahren zuständig
    4. Dr. Paul Holzer wird Oberrabbiner
    5. Einweihung der Synagoge an der Hohen Weide
    6. 40. Jahrestag der Reichspogromnacht
    7. Einweihung der Gedenkanlage für die Bornplatz-Synagoge
    8. Einweihung eines Gedenksteins für die zerstörte Dammtor Synagoge
    9. Gründung der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hamburg
    10. Talmud-Tora-Schule wird übergeben
    11. Die jüdische Gemeinde zählt etwa 3.100 Mitglieder
    12. Neues Zentrum der Jüdischen Gemeinde
    13. Eröffnung der Joseph-Carlebach-Schule