Vor dem Dreißigjährigen Krieg (1618 – 1648) flohen Altonaer Juden in zwei großen Wellen (1627 und 1644) nach Hamburg, wurden jedoch wieder ausgewiesen. Gegen den Kauf eines teuren Passierscheines durften sie lediglich ihrer Erwerbstätigkeit in der Stadt weiter nachgehen. Waren sie jedoch im Dienst der portugiesischen Juden in der Stadt, konnten sie bleiben.