Vereinigte Alte und Neue Klaus

II: 19.Jahrhundert

Kategorie: Geschichte der Vereinigten Alten und Neuen Klaus

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1887: Grundstückserwerb

Die Gemeinde erwirbt ein Friedhofsgelände am Försterweg in Langenfelde, als Ergebnis innerjüdischer Auseinandersetzungen in Bezug auf den Friedhof Ohlsdorf. Orthodoxe Juden konnten sich mit den Bestimmungen über dessen rechtliche Absicherung nicht abfinden. Während nämlich die jüdischen Religionsgesetze einen Friedhof als Eigentum der Gemeinde mit ewigem, bis zur Ankunft des Messias reichenden Ruherecht der Verstorbenen vorschreiben, ist der jüdische Friedhof Ohlsdorf der Gemeinde lediglich zur dauernden Nutzung, die allerdings nicht im Zuge einer Verwaltungsanordnung, sondern nur gesetzlich geändert werden kann, überlassen worden.

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