Vereinigte Alte und Neue Klaus

IV: Nationalsozialismus

Kategorie: Geschichte des jüdischen Hamburg

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26. April 1938: Verordnung

Im Laufe des Jahres 1938 verschlechterten sich die Bedingungen für jüdische Firmen dramatisch. Die gegen Juden gerichteten Gesetze und Schikanen besiegelten de facto die vom NS-Regime von Anfang an angestrebte »Entjudung der deutschen Wirtschaft«.

Mit der Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von Juden gelang in kurzer Zeit eine umfassende Kontrolle über das deutschen Juden gehörende Kapital im In- und Ausland. Nichteinhaltung der Anmeldepflicht hatte sofortigen Vermögensentzug und hohe Zuchthausstrafen zur Folge.

Zugleich wurde bestimmt, dass eine jüdische Firma nur mit staatlicher Genehmigung verkauft werden durfte, diese wurde jedoch nur erteilt, wenn der Preis maximal 75% des ursprünglich veranschlagten Wertes betrug. In aller Regel lag er weit darunter. Immaterielle Werte wie Handelsmarken, Lieferverträge oder Auslandsverbindungen wurden überhaupt nicht angerechnet.

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