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Nationalsozialismus
Vorsitz
1934 Joseph Rendsburg wird 1. VorsitzenderOberrabbiner stirbt
1934 Oberrabbiner Dr. Samuel Spitzer stirbtBamberger stirbt
1936 Dr. Pinchas Bamberger stirbtHypothek
1937 Aufnahme einer zusätzlichen HypothekCarlebach übernimmt
1938 Joseph Carlebach übernimmtAuswanderung
1938 Vorstand der Gemeinde schlägt Auswanderung vorPogrom
9. November 1938 Synagoge im Rahmen der Novemberpogrome teilweise zerstörtVerkaufsvertrag
16. Dezember 1938 Vertrag über den Verkauf der SynagogeVerkaufsgenehmigung
5. Mai 1939 Genehmigung des Verkaufs durch ReichsstatthalterGrundbucheintrag
6. Juli 1939 Grundbucheintrag Christensen/Knudsen GbR2. Weltkrieg
Befehl
13. September 1939 Befehl zur Beseitigung von »Ruinen jüdischer Kultusvereine«Antwort
19. Oktober 1939 Antwort der GeStaPo-Leitstelle HamburgÜberlassungsvertrag
8. Oktober 1940 Überlassungsvertrag zwischen Knudsen und ChristensenKlage
9. Januar 1941 Klage gegen ChristensenZwangseingliederung
1942 Alte und Neue Klaus wird zwangseingegliedert
- 1933
- 1934
- 1935
- 1936
- 1937
- 1938
- 1939
- 1940
- 1941
- 1942
- 1943
- 1944
- 1945
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Nationalsozialismus
17.000 Juden
1933 Es leben rund 17.000 Juden in HamburgErnennung
30. Januar 1933 Ernennung von Adolf Hitler zum ReichskanzlerFackelzug
16. Februar 1933 Fackelzug der Nationalsozialisten durch HamburgReichstagswahl
5. März 1933 Reichstagswahl – Hakenkreuze im GrindelviertelNazis im Senat
8. März 1933 Nationalsozialisten im Hamburger SenatBoykotte
1. April 1933 Erste Boykotte jüdischer GeschäfteBerufsbeamtengesetz
7. April 1933 Missliebige jüdische Beamte können aus dem öffentlich Dienst entfernt werden.Volkszählung
16. Juni 1933 ca. 500.000 Juden (0,77%) leben in DeutschlandAbriss
1934 Abriss der Kohlhöfen-Synagoge.Nazi wird Bischof
1934 Nationalsozialist Tügel wird BischofKulturbund
12. Januar 1934Gründung des Jüdischen KulturbundsEsnoga
14. März 1935 Einweihung der Esnoga der Portugiesisch-jüdischen GemeindeEntfernung
4. April 1935 Entfernung von Inschrift und Davidstern gefordertkeine Handhabe
22. Mai 1935 Laut Polizei keine Handhabe für EntfernungNürnberger Gesetze
15. September 1935 Nürnberger Gesetze treten in KraftAmtseinführung
1936 Amtseinführung von Joseph CarlebachUmbenennung
21. Oktober 1936 Centralverein wird umbenanntEmigration
1937 Im Zeitraum von 1933 bis 1937 sind ca. 5.000 Juden aus Hamburg ins Ausland emigiriert.Aufhebung
Sommer 1937 Aufhebung des GrindelfriedhofsReligionsverband
1. Januar 1938 Zwangsgründung des Jüdischen ReligionsverbandesGemeinschaftshaus
9. Januar 1938Eröffnung des Jüdischen Gemeinschaftshauses in der Hartungstraße.Verordnung
26. April 1938 Verordnung über die Anmeldung des Vermögens von JudenAbschiebung
27. Oktober 1938Abschiebung und Ausbürgerung polnischer JudenBeschädigung
9. November 1938 Tempel Oberstraße stark beschädigtVerhaftung
10. November 1938 Verhaftung von Dr. Paul HolzerBrandanschläge
10. November 1938 Brandanschläge und Schändung der BornplatzsynagogeAusschaltung
12. November 1938 Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen WirtschaftslebenKindertransport
2. Dezember 1938 Der erste Transport mit jüdischen Kindern trifft in England ein.Einsatz
3. Dezember 1938 Verordnung über den Einsatz des jüdischen VermögensSchließungen
zum 31. Dezember 1938 Jüdische Handwerksbetriebe werden geschlossenEmigration
1939 Dr. Italiener emigriert nach EnglandZwangsauflösung
Anfang 1939 Der Centralverein wird zwangsweise aufgelöstGrundstücksverkauf
1939 DIG zum Grundstücksverkauf gezwungenInstandsetzung
17. Februar 1939 Dammtor Synagoge wird instand gesetztSchließung
1. April 1939Die Mädchenschule an der Carolinenstraße wird geschlossen.Abbruch
14. Juli 1939 Synagoge am Bornplatz wird abgebrochen2. Weltkrieg
Umbenennung
November 1939Die Talmud Tora Schule muss ihren Namen aufgeben und wird umbenannt.Auflösung
1940 Auflösung von Hausgemeinschaften zwischen Juden und NichtjudenVertrag
Anfang 1940 Vertrag zwischen Religionsverband und portugiesisch-jüdischer GemeindeBestattung
1941 Letzte Bestattung auf dem Friedhof LangenfeldeVergüterung
1941 Grundstück und Gebäude des Tempels Oberstraße vergütertJudenstern
September 1941Juden müssen einen gelben Stern zur Zwangskennzeichnung tragenDeportationsbeginn
25. Oktober 1941 Beginn der Deportationen Hamburger JudenDeportation
6. Dezember 1941 Joseph Carlebach wird deportiertIntegration
1942 Jüdischer Religionsverband wird in RVJD integriertVerkauf
1942 Friedhof Altona wird verkauftZwangseingliederung
1942 Zwangseingliederung des TempelverbandesAusrottung
1942 Die Nazis beschließen die Ausrottung der europäischen Juden.Carlebach stirbt
26. März 1942 Oberrabbiner Joseph Carlebach stirbtUnterrichtsverbot
30. Juni 1942 Unterricht für jüdische Schüler verbotenZerstörung
1943 Zerstörung der Dammtor SynagogeAuflösung
10. Juni 1943 Auflösung der Gemeinde DammtorBombardierungen
24. Juli 1943Luftangriffe auf Hamburg mit ca. 35.000 Toten und 125.000 Verletzten.Kriegsende
1945 Ende der Nazi-Herrschaft